“die daktiker“ sind das dienstälteste Lehrerkabarett Deutschlands. Sie spielen seit 1984 (zunächst als Herrentrio unter dem Namen „August-Bebel-Combo“, später dann als „die drei daktiker“), seit 1995 als Quartett. Bis 1998 traten sie zweigleisig auf: Es entstanden neben dem Schulkabarett auch neun allgemeinpolitische Kabarettprogramme.
Im Jahr 1992 hatte das erste von nun neun Programmen rund um das „Städtische Adolphinum“ (Lippstadt) Premiere. Der anhaltende Erfolg veranlasste „die daktiker“, sich auf der Bühne ganz und gar auf ihr fiktives Traditionsgymnasium zu konzentrieren.
Seit mehr als 34 Jahren (!!) arbeiten die daktiker abends auf der Kabarettbühne auf, was tagsüber in Gymnasium, Gesamt- und Förderschule an Witzigem und Aberwitzigem ihr Berufsleben bereichert. Was als bunter Abend für die Mitreferendare begann, ist mittlerweile aus den Schulen und Kleinkunsttheatern Nordrhein-Westfalens kaum mehr wegzudenken.
Mit „Einer geht noch“ präsentieren die daktiker nun ihre persönlichen Favoriten aus acht Programmen rund um das Städtische Adolphinum. Und so ziehen die Kollegen Lass, Krick, Müller-Liebenstreit, Kollegin Lengowski und selbstverständlich Hausmeister Maus wieder alle Register im Kampf mit den Tücken des Schulalltags und der Kultus-Bürokratie in Düsseldorf. Drei Programme lang bemühte sich Dr. Aschobald Bass (Hermann-Josef Skutnik) recht vergeblich, die Geschicke des Städtischen Adolphinums zu leiten („Kollegen Kaos‚ Klassenkämpfe“, „Setzen..6!“, „Wunderbar, Dr. Bass“), dann verabschiedete er sich in den Vorruhestand und musste mit ansehen, wie sein kommissarischer Nachfolger Willi R. Laß (Andreas Boxhammer) mit den Unbillen von PISA („Oh www.@dolphinum.de“) und Schulinspektionen („Evaluator 4“) zu kämpfen hatte.
Aber nun ist Jubiläum am Traditionsgymnasium, dem städtischen Adolphinum und offizielle Feierlaune verordnet: der Festakt zum Jubiläum ist angesetzt, die Spitzen aus Stadt und Ministerium sind eingeladen, der Sekt ist bereit und kaltgestellt. Die Vorbereitungen haben dem Schulpersonal einmal mehr Höchstleistungen abverlangt. Selbst Schulleiter Dr. Bass, längst im Vorruhestand weilend, feilte wochenlang an seiner (zumindest von ihm selbst) sehnlichst erwarteten Festrede. Zeit zurückzublicken, was in all den Jahren rastlosen Pädagogentums an Bemerkens- und Bewahrenswertem am Städtischen Adolphinum geschah. Aber auch aktuelle Themen wie Inklusion, G8/9 oder Evaluation von individuellen Förderplänen dürfen nicht fehlen. „die daktiker“ veröffentlichen auchmehrere CD mit Live-Mitschnitten, so u.a. „ADOLPHINUM‐ALL lNCLUSIVE“ (erhältlich bei Auftritten oder per Bestellung über www.daktiker.de)
Der Reinerlös aus der Veranstaltung kommt aufgrund des Benefizauftritts der Daktiker in voller Höhe der Eine-Welt-Stiftung und somit den geförderten Projekten zugute.
Eintrittskarten zum Preis von 15 Euro, 7,50 Euro ermäßigt bzw. für Schulklassen und Jugendgruppen ermäßigte Kontingente zum Preis von 6 Euro pro Person gibt es in Kürze in der IGP, dem Eine-Welt-Laden im forum und im Gustav-Lübbe-Haus in Raum 123 sowie per E-Mail über info@eine-welt-stiftung.de.
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